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Portable Network Graphics ArtikelPortable Network Graphics (Akronym PNG, sprich: ping) ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Es wurde als freier Ersatz für das ältere proprietäre Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. Die Daten werden verlustfrei komprimiert abgespeichert (im Gegensatz zu dem verlustbehafteten JPEG-Dateiformat).
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Das PNG-Format hat keine Patentbeschränkungen, wie dies bei GIF bis 2004 durch Verwendung des LZW-Algorithmus der Fall war, und kann daher frei und kostenlos von jedem gelesen und geschrieben werden. Es ist ein universelles, vom World Wide Web Consortium anerkanntes Format und wird von modernen Web-Browsern unterstützt.
PNG hat – mit Ausnahme von Animationen und wenigen anderen selten genutzten Features – alle Möglichkeiten, die auch GIF kennt. Hinzu kommen weitere Merkmale:
Wie auch GIF kann PNG Pixel aus einer Farbpalette mit bis zu 256 Einträgen verarbeiten. Darüber hinaus ist die Speicherung von Graustufenbildern mit 1, 2, 4, 8 oder 16 Bit und Farbbildern (RGB) mit 8 oder 16 Bit pro Kanal (also 24 beziehungsweise 48 Bit pro Pixel) möglich.
PNG-Dateien können Transparenzinformationen enthalten, entweder in Form eines Alphakanals oder für jede Farbe der Farbpalette. Ein Alphakanal ist eine zusätzliche Information, die für jeden Pixel angibt, wieviel vom Hintergrund des Bildes durchscheinen soll. PNG unterstützt Alphakanäle von 8 oder 16 Bit, was 256 beziehungsweise 65536 Abstufungen der Transparenzstärke entspricht. Bei GIF ist ca. möglich, einen einzigen der Paletteneinträge als vollständig transparent zu deklarieren.
Das PNG-Format erlaubt somit, unabhängig vom Hintergrund die Kanten von Text und Bildern zu glätten. Man kann echte Schlagschatten benutzen, die in dem Hintergrund ausblenden oder Bilder erzeugen, die beliebig geformt sind - wenn das Programm zur Anzeige der Bilder PNG-fähig ist.
Manche Browser wie etwa Internet Explorer für Windows und Netscape Navigator haben stets noch viele Probleme mit der Darstellung von PNG-Dateien, insbesondere bei Bildern mit Alphakanal. Die neuesten Versionen der Browser Mozilla/Firefox, Opera und Internet Explorer für Macintosh scheinen den PNG-Standard weitgehend fehlerfrei zu implementieren.
Obwohl die Komprimierungsmethode bei PNG in der Regel deutlich kleinere Dateien erzeugt als bei GIF, speichern viele Programme PNG-Dateien nicht optimal ab, was zu unnötig großen Dateien führt. Beispiele für Programme, die PNG-Dateien verkleinern können, sind OptiPNG (http://www.cs.toronto.edu/~cosmin/pngtech/optipng/) und PNGOUT (http://www.advsys.net/ken/utils.htm#pngout).
Im November 2003 hat das W3C das Dateiformat PNG zu einer W3C-Empfehlung gemacht. Es wird damit auch gleichzeitig zu dem ISO-Standard ISO/IEC 15948:2003 erhoben. PNG hat den MIME-Typ image/png.===Filtertypen===
Um die Kompression der Bilddaten zu verbessern, unterstützt das PNG-Format verschiedene so genannte "Vorfilter", die auf die Bilddaten angewendet werden, bevor sie komprimiert werden.
In vielen Bildern unterscheiden sich benachbarte Pixel ca. wenig voneinander. Das bedeutet, dass die Differenzwerte dieser Pixel vom Betrag her recht klein sind. Werden nun statt der originalen Pixeldaten die Differenzwerte zu den vorangegangenen Pixeln verarbeitet, treten sehr viele Werte um 0 herum auf, betragsmäßig große Werte kommen ca. relativ selten vor (etwa an Objektkanten). Dies begünstigt die Komprimierbarkeit der Daten durch die anschließende Komprimierung.
PNG definiert in der Version 1.0 fünf verschiedene Filtertypen:
| Nummer | Name | Beschreibung
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| 0 | None | keine Vorfilterung. Es wird auf den originalen Pixeldaten gearbeitet
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| 1 | Left | Es werden die Differenzen zum jeweils links benachbarten Pixel verarbeitet
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| 2 | Up | Es werden die Differenzen zum jeweils darüber liegenden Pixel verarbeitet
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| 3 | Average | Es wird die Differenz zum Mittelwert aus dem darüber liegenden und dem links benachbarten Pixel gebildet
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| 4 | Paeth | Es wird aus dem links benachbarten, dem darüber liegendem und dem schräg links-oben benachbarten Pixel ein so genannter Paeth-Predictor-Wert berechnet, welche den Pixel für die Differenzbildung bestimmt.
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MNG (Multiple-image Network Graphics) unterstützt Animationen.
JNG (JPEG Network Graphics) unterstützt den verlustbehafteten Teil von JPEG als Kompressionsverfahren.
Buch-Tipp: Digitalfotografie von A-Z Die Beschreibung für das Buch " Digitalfotografie von A-Z" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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- PNG ist lizenzkostenfrei
- PNG komprimiert verlustfrei, und dabei meist kompakter als vergleichbare Formate.
- PNG unterstützt wie das JPEG-Format True Color .
- PNG unterstützt "echte" Transparenz (Alpha-Transparenz).
- PNG unterstützt Farbkorrekturmechanismen, die sicherstellen, dass ein Bild auf verschiedenen Systemen annähernd gleich aussieht.
- PNG unterliegt einem festen Standard und ist erweiterbar, sodass theoretisch jedes Programm bestimmte Mindestanforderungen erfüllen muss.
- PNG ermöglicht außerdem das Abspeichern zusätzlicher Information in der Grafikdatei, zu dem Beispiel Autor- und Copyrighthinweise.
- Es ist (mit Hilfe von CRC-Prüfsummen) möglich, Fehler in der Datei frühzeitig zu erkennen.
- PNG ist streamable, zur Interpretation des Dateiinhalt ist also kein wahlfreier Zugriff wie etwa bei vielen TIFF-Dateien notwendig.
- PNG verfügt über eine Möglichkeit zur progressiven Darstellung ("Interlacing"), also den allmählichen Bildaufbau beim Transfer über langsame Datenleitungen wie das Internet. Dabei treten weniger Bildverzerrungen auf als bei GIF.
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- PNG bietet keine Möglichkeit zur Animation wie das GIF-Format. Hierzu wurde das MNG-Format geschaffen, welches jedoch bislang keine bezeichnenswerte Verbreitung erreicht hat.
- Einige Browser unterstützen PNG ca. teilweise (beispielsweise der verbreitete Internet Explorer für Windows) beziehungsweise zeigen insbesondere PNG-Dateien mit Transparenzinformation fehlerhaft an.
- PNG ermöglicht nicht das einfache Laden von Bildteilen. Wer ca. einen Ausschnitt des Bildes laden möchte, muß alle Bildzeilen davor mitladen. In dem Falle von PNG-Dateien, die nicht sequentiell sondern "interlaced" gespeichert wurden, muß sogar noch mehr geladen werden.
- Die Kompressionsraten verlustbehafteter Algorithmen, wie sie unter anderem bei JPEG benutzt werden, erreicht der verlustfreie Algorithmus von PNG naturgemäß nicht. Auch in dem Vergleich zu auf bestimmte Klassen von Bilddaten spezialisierten Algorithmen, etwa ca. für gescannte Dokumente, kann PNG meist nicht mithalten.
- Die Kompression benötigt vergleichweise mehr Rechenzeit als ältere Verfahren wie etwa Lauflängenkodierung oder LZW.
Buch-Tipp: PNG. Die Einführung Die Beschreibung für das Buch " PNG. Die Einführung" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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